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August 11, 2020

Kleine Kniffe, um am Schulanfang zu sparen!

  Gesammelt von myLIFE team me&myFAMILY August 29, 2017 27718

Der Bikini ist wieder im Schrank, die Tage werden kürzer und die Blätter beginnen schon zu welken… Es ist soweit: Die Ferien sind vorbei und die Schule fängt wieder an! Die Eltern von Schulkindern könnten jedoch schneller als erhofft wieder blass werden, wenn sie die gesalzene Rechnung sehen, die ihnen ins Haus steht. Wir wissen zwar nicht, wie wir den Schulranzen Ihrer Kinder leichter machen können, haben aber ein paar sehr einfache Tipps, wie Sie die mit dem Schulanfang verbundenen Kosten mindern können.

Trotz kostenlosen Pflichtschulbüchern für manche Familien gibt es immer noch Gebühren: eine neue Schultasche, Notizbücher, Bleistifte, Stifte und sonstige Dinge, die von der Schule oder dem Lehrer verlangt werden. Man muss kein Mathegenie sein, um zu verstehen, dass dies eine finanzielle Belastung für einen Haushalt darstellt, vor allem für kinderreiche Familien. Also muss man schlau vorgehen!

  • Tätigen Sie Ihre Einkäufe für den Schulanfang so früh wie möglich. Beginnen Sie damit gleich am Ende des alten Schuljahrs, bevor Sie in Urlaub fahren. Sie sind dann weniger im Stress, die Geschäfte sind leerer und die Auswahl ist zwar kleiner, aber auch übersichtlicher. Außerdem stehen Sie finanziell mit Sicherheit besser da als nach Ihren Ferien. Denken Sie auch daran, dass im Juli Sommerschlussverkauf ist. Vielleicht nächtes Jahr.
  • Machen Sie eine Bestandsaufnahme der Unterrichtsmaterialien, die Ihr Kind bereits hat. Stellen Sie als erstes fest, was weiter benutzt werden kann und was im Gegensatz dazu abgenutzt ist und ersetzt werden muss. Einen benutzten Bleistift kann man spitzen und weiterverwenden! Gleiches gilt z.B. für einen fast neuen Radiergummi oder ein Heft, in dem erst drei Seiten beschrieben sind. Sehen Sie außerdem einmal nach, ob nicht irgendwo noch Schulmaterialien liegen, die noch nie benutzt wurden. Bevor Sie etwas doppelt haben, sehen Sie besser in Ihren Schubladen nach, ob nicht ganz unten noch etwas Brauchbares liegt.
  • Machen Sie eine Liste der Materialien, die gekauft werden müssen. Bereiten Sie Ihren Einkauf vor, sonst könnte die Rechnung durch die Decke gehen … Oder Sie müssen noch einmal los. Die Schulen stellen immer öfter eine Liste der Materialien bereit, die von den einzelnen Lehrern verlangt werden. Diese Liste finden Sie online auf der Website der Schule. Tipp: Halten Sie sich strikt an diese Liste (bis hin zu der angegebenen Marke), um langwierigen Diskussionen mit den Lehrern Ihres Kindes aus dem Weg zu gehen, da diese manchmal recht stur sein können.
  • Vergleichen Sie die Preise online. Sie können natürlich selbst entscheiden, ob Sie Ihre Einkäufe im Laden, im Supermarkt oder online tätigen. Online geht es natürlich schneller, und die Preise sind oft viel interessanter. Außerdem sind die Produkte besser verfügbar als im Supermarkt, vor allem wenn Sie in der Hauptzeit nach den Sommerferien losgehen. Wie dem auch sei: Vergleichen Sie die Preise, bevor sie kaufen.

Aktuelle Trends und der Druck, nicht hinter den Freunden zurückzustehen, sind […] oft ganz schlecht für Ihren Geldbeutel.

  • Gehen Sie ohne Ihre Kinder einkaufen. Wenn Sie lieber in Geschäften einkaufen, nehmen Sie Ihre Kinder lieber nicht mit, zumindest nicht jedes Mal. Wie wir alle sind auch Kinder anfällig gegenüber den Lockrufen der Werbung. Aktuelle Trends und der Druck, nicht hinter den Freunden zurückzustehen, sind keine Auswahlkriterien für die Schulmaterialien und oft ganz schlecht für Ihren Geldbeutel. Machen Sie Kompromisse: OK zum Superman-Mäppchen, aber beim Ranzen halten wir uns zurück oder peppen den alten auf!
  • Kaufen Sie Großpackungen und nicht einzeln. Das ist finanziell interessant und vor allem klug, denn unsere lieben Kleinen haben leider die Angewohnheit, pro Jahr sieben Tuben Kleber, vier Radiergummis und vieles mehr zu verlieren. Halten Sie sich ansonsten an Tipp Nr. 2: Schulmaterialien, die dieses Jahr nicht verbraucht werden, werden im nächsten verwendet. Trotz der Digitalisierung braucht man immer noch Papier!
  • Kaufen Sie das ein, was das Kind braucht. Investieren Sie in hochwertige Produkte, wenn Ihre Kinder größer werden. Für einen Achtjährigen, der seine ersten Kreise malt, müssen Sie keinen Zirkel kaufen, der auf dem neuesten Stand der Technik ist. Im Fall Ihres Ältesten, der sich für ein naturwissenschaftliches Curriculum entscheidet, ist es jedoch vernünftig, in gute, solide Instrumente zu investieren.
  • Besuchen Sie die Bücherbörse, um die alten Schulbücher zu verkaufen und sich mit den Büchern des neuen Schuljahrs einzudecken. Dies ist außerdem eine Gelegenheit, um Ihren Kindern bewusst zu machen, dass es wichtig ist, auf seine Sachen aufzupassen und sie in gutem Zustand zu erhalten, damit man sie später an den kleinen Bruder weitergeben oder zu einem guten Preis verkaufen kann. Diese Verkaufsbörsen finden vor allem an Gymnasien statt. Angesichts der kostenlosen Schulpflichtbüchern für die Sekundarstufe sind diese Ereignisse fast verschwunden.
  • Machen Sie Ihren Kindern den Wert der Dinge bewusst. Natürlich haben Ihre Kinder Wünsche und manchmal auch ihre Launen. Aber sie wachsen heran und werden immer offener für rationale Argumente. Der Schulanfang bietet sich also dazu an, ihnen solche Themen wie den Wert des Geldes, Nachhaltigkeit und den pfleglichen Umgang mit den eigenen Sachen näher zu bringen. Ein Stift ist zum Schreiben da. Solange er diese Funktion erfüllt, ist es sinnvoll, ihn weiterzuverwenden, auch wenn seine Farben nicht aus dem neuesten Batman sind.

Im Grunde genommen reicht es aus, eine genaue Einkaufsliste zu machen, vor dem Ansturm im September zuzuschlagen, nicht auf Aushängeschilder hereinzufallen und sich über die vorhandenen Strukturen zu informieren.

  • Mit der Schule beginnen auch die außerschulischen Aktivitäten. Einige davon sind viel billiger als andere. So bietet der Sportdienst der Stadt Luxemburg das Programm „Sports pour tous“ an, bei dem man zu unschlagbaren Preisen beispielsweise mit dem Boxen oder dem Kanufahren beginnen kann. Sie geben weniger aus, und die Kinder verausgaben sich umso mehr. Erkundigen Sie sich einfach bei Ihrer Gemeinde über das lokale Sportangebot und die möglichen Einschränkungen während dieser Pandemie.

Wie Sie sehen, mangelt es nicht an guten Tipps, um die Kosten des Schulanfangs zu drücken. Im Grunde genommen reicht es aus, eine genaue Einkaufsliste zu machen, vor dem Ansturm im September zuzuschlagen, nicht auf Aushängeschilder hereinzufallen und sich über die vorhandenen Strukturen zu informieren.

Was sind Ihre Pläne für billiger Schulbedarf?

Gut zu wissen: Der luxemburgische Staat überweist allen Eltern von Kindern, die im Großherzogtum zur Schule gehen, eine Schulanfangszulage. Sie wird für jedes Kind einer Familie gewährt und beträgt 115EUR für Kinder ab sechs Jahren bzw. 235EUR für Kinder ab 12 Jahre und läuft bis zum Abschluss der Sekundarschule oder einer gleichwertigen Ausbildung. Die Höhe dieser Zulage kann von Jahr zu Jahr schwanken.