Meine Finanzen, meine Projekte, mein Leben
Juni 20, 2019

7 Ratschläge für eine erfolgreiche Integration im neuen Unternehmen

  Gesammelt von myLIFE team me&myFAMILY Dezember 14, 2018 103

Herzlichen Glückwunsch! Sie haben die Etappe der Einstellungsgespräche gemeistert und machen nun die ersten Schritte in Ihrem neuen Unternehmen. Eine ganz neue Stelle, neue Kollegen, ein anderes Umfeld. Das motiviert natürlich, aber – seien wir ganz ehrlich – es ist auch ein wenig stressig. Wir geben Ihnen sieben Ratschläge, die Ihnen helfen sollen, schnell Ihren Platz zu finden und sich erfolgreich zu integrieren.

Die Gelegenheit, einen guten ersten Eindruck zu machen, bekommt man nur einmal“, sagte einst Coco Chanel. Und damit hat sie Recht! Die ersten Tage in einem neuen Unternehmen sind entscheidend. Deshalb müssen Sie alle Chancen nutzen, um sich schnell erfolgreich zu integrieren. Wir sagen Ihnen wie.

1. Beobachten und zuhören

In ein neues Unternehmen einzutreten, bedeutet, seine Gewohnheiten anpassen, neue Verfahren übernehmen und den Unternehmensgeist entdecken, der sich wahrscheinlich stark von dem unterscheidet, was Sie anderswo kennengelernt haben. Ein volles Programm! Um nicht von vornherein gegen die Kultur und die Werte des Unternehmens zu verstoßen, sollten Sie sich Zeit nehmen, um zuzuhören und zu beobachten, was um Sie herum geschieht. Duzen sich Ihre Kollegeben beispielsweise? Wie sind sie gekleidet? Essen sie regelmäßig zusammen? Welche Zeiten halten sie ein? Wann machen sie ihre Pausen? Wie organisieren sie ihren Urlaub? Ist die Atmosphäre eher entspannt, eifrig oder mönchisch? usw.

Durch Beobachten bekommen Sie schnell zahlreiche Informationen, die Ihnen helfen werden, das Unternehmen besser kennenzulernen und sich leichter zu integrieren! Denn als „Neuer“ müssen Sie sich an die Arbeitsweise des Unternehmens anpassen. Deshalb sollten Sie sich zunächst die Zeit nehmen, diese Arbeitsweise zu verstehen. Dabei sollten Sie aber nicht Ihre Persönlichkeit verstecken, Sie haben das Recht, Sie selbst zu sein. Wir raten Ihnen lediglich, offen zu sein für dieses neue Umfeld, in das Sie hineinkommen.

Die ersten Tage im Unternehmen sind am besten geeignet, um all Ihre Fragen zu stellen, ohne dass man Sie danach beurteilen wird. Nutzen Sie das!

2. Stellen Sie Fragen

Sie sind neu und haben das Recht, nicht alles zu wissen. Die ersten Tage im Unternehmen sind am besten geeignet, um all Ihre Fragen zu stellen, ohne dass man Sie danach beurteilen wird. Nutzen Sie das! Scheuen Sie sich nicht, Fragen zu stellen und bei Bedarf Notizen zu machen: zum Team, zur Arbeitsorganisation, zur Ihrer Aufgabe, zu den Erwartungen Ihres Vorgesetzten usw.

Aber Achtung – diese Phase zum Stellen von Fragen dauert nicht ewig. Es ist zwar durchaus akzeptabel, Fragen zu einem Aspekt Ihrer Arbeit zu stellen, über den in den ersten Wochen noch nicht gesprochen wurde, aber Sie sollten nicht nach sechs Monaten zu Ihrem Chef gehen und ihn fragen, was Sie eigentlich genau machen sollen!

3. Auf die anderen zugehen

Warten Sie nicht, bis die Leute auf Sie zukommen. Bleiben Sie nicht in Ihrer Ecke hocken, sondern ergreifen Sie die Initiative. Ziel sollte es sein, ein positives, engagiertes und dynamisches Bild von Ihnen zu vermitteln. Hierzu sollten Sie sich Ihrem Team oder Ihrer Abteilung vorstellen. Beginnen Sie ein Gespräch, um Ihre Kollegen kennenzulernen, indem Sie sich für deren Stelle interessieren. Nutzen Sie beispielsweise eine Kaffeepause oder eine Begegnung im Aufzug usw.

Sie sollten sich auch nicht scheuen, an den ersten gemeinsamen Essen mit den Kollegen oder an Afterworks teilzunehmen. Wenn es Tradition ist, Kuchen zu seinem Geburtstag mitzubringen, machen Sie es! All diese Details werden Ihnen helfen, Ihre Integration zu fördern. Machen Sie auch in diesem Bereich in den ersten Tagen die größten Anstrengungen. Wenn Sie von Anfang an das Etikett „eigenbrötlerisch“ bekommen, müssen Sie später umso größere Anstrengungen unternehmen, um diese Wahrnehmung zu verändern.

Vermeiden Sie es, zu vertraulich zu sein oder Ihren Kollegen Ihre Gemütsverfassung mitzuteilen, insbesondere wenn Sie Ihre Gesprächspartner noch nicht näher kennen.

4. Professionell sein!

Offen zu sein heißt nicht, zu vertraulich zu sein. Denken Sie daran, dass Ihre Arbeitskollegen (noch) nicht Ihre Freunde sind. Vermeiden Sie es, Ihren Kollegen Ihre Gemütsverfassung mitzuteilen, insbesondere wenn Sie Ihre Gesprächspartner noch nicht näher kennen. Denken Sie daran, dass Luxemburg klein ist. Vielleicht unterhält sich Martine von der Rezeption jeden Morgen mit Ihrem Vorgesetzten vor dem Kindergarten! Bleiben Sie also vor allem professionell.

5. Sich in seine Arbeit einbringen

Nach einigen Tagen sind Sie mit den Sitten und Gebräuchen Ihres Unternehmens bereits etwas besser vertraut. Sie können sich also etwas stärker einbringen. Das ist der richtige Moment, um Ihre eigenen Kompetenzen und den persönlichen Beitrag, den Sie zum Unternehmen leisten können, zur Geltung zu bringen. Ergreifen Sie die Initiative, erledigen Sie Ihre Aufgaben engagiert und zeigen Sie Begeisterung für Ihre Arbeit und die auszuführenden Aufträge. Denken Sie aber auch daran, das wertzuschätzen, was bereits vorhanden ist. Vielleicht wurde das von Ihrem Kollegen gegenüber geschaffen.

Sträuben Sie sich nicht gegen einige Überstunden, um sich in alles einzuarbeiten, wenn das erforderlich ist. Machen Sie das aber nicht zur Gewohnheit, denn es könnte von Ihren Vorgesetzten als schlechte Organisation interpretiert werden. Oder schlimmer noch, als eine Bringschuld!

Seien Sie so schnell wie möglich einsatzbereit, denn Sie sollten nicht vergessen, dass Sie Ihre Eignung für die Stelle, die Sie jetzt haben, unter Beweis stellen müssen.

6. Bescheiden sein

Sie haben Ihre Ideen gemäß der Empfehlung unter Punkt 5 vorgetragen? Das ist prima! Versuchen Sie aber nicht, das ganze Unternehmen umzukrempeln. Vermitteln Sie nicht den Eindruck, alles zu wissen und alles zu kennen. Sie kennen noch nicht alle Einzelheiten und sollten daher mit Ihren Vorschlägen bescheiden bleiben.

Sie können die Dinge aus einem neuen Blickwinkel betrachten und frischen Schwung bringen, sollten aber deshalb nicht arrogant wirken. Und vermeiden Sie vor allem, alles mit Ihrer früheren Firma zu vergleichen, „wo man das alles ganz anders machte“. Das könnte Ihren Kollegen schnell auf die Nerven gehen.

7. Ziehen Sie eine erste Bilanz

Um sicherzugehen, dass Sie auf dem richtigen Weg sind, und um Ihre Integration zu fördern, sollten Sie nach einem Monat mit Ihrem Vorgesetzen Bilanz ziehen. Sprechen Sie ihn an, um zu erfahren, ob alles in Ordnung ist, ob Sie seinen Erwartungen entsprechen, sei es auf arbeitstechnischer oder sozialer Ebene. Nutzen Sie die Gelegenheit, um einige Punkte zu klären oder ihn um einige Ratschläge zu bitten. Es ist wichtig, ein Feedback zu bekommen, um bei Bedarf „nachzujustieren“.

Sind Sie bereit? Atmen Sie tief durch und legen Sie los! Sie sind nicht zufällig dort. Denken Sie daran, dass Sie wegen Ihres Potenzials und Ihrer Persönlichkeit eingestellt wurden. Bleiben Sie also Sie selbst und haben Sie Vertrauen in sich!